E-Rechnung einfach

E-Rechnung für Agenturen: Projekte, Retainer & Fremdkosten sauber fakturieren

Agentur-Rechnungen sind selten simpel: Ein Monats-Retainer, dazu abgerechnete Mehrstunden, durchgereichte Fremdkosten wie Lizenzen oder Media-Budgets, manchmal mit unterschiedlichen Steuersätzen – und auf Kundenseite sitzt eine Buchhaltung, die jede Position einzeln freigeben muss. Genau diese Buchhaltungen stellen gerade massenhaft auf automatisierte Eingangsverarbeitung um. Wer ab 2027 noch unstrukturierte PDFs schickt, landet im manuellen Sonderprozess des Kunden – und wird später bezahlt.

Dazu kommt der öffentliche Sektor: Ministerien, Hochschulen, Stadtmarketing-Gesellschaften und öffentlich-rechtliche Auftraggeber vergeben zunehmend Kommunikations- und Digitalprojekte – und akzeptieren Rechnungen ausschließlich als XRechnung über ihre Portale, adressiert per Leitweg-ID. Eine Agentur, die das nicht liefern kann, scheitert nicht am Pitch, sondern an der Faktura.

Mit unserem Tool legst du Kundenstammdaten einmal an und erzeugst dann je Projekt strukturierte Rechnungen: Positionen mit Bestell- oder Projektreferenz, Leistungszeitraum, sauber getrennten Steuersätzen. Export als XRechnung für B2G oder als ZUGFeRD-PDF, das deine Ansprechpartner weiterhin wie eine normale PDF öffnen können – mit eingebettetem XML für deren Buchhaltung.

So sehen typische Positionen aus

Beispiel-Positionen, wie sie Agenturen täglich abrechnen – jede Position landet strukturiert in der XRechnung bzw. im ZUGFeRD-XML:

Bezeichnung Menge Preis
Retainer Social Media (Monat Juni) 1 2.400,00 €
Mehraufwand Kampagnen-Landingpage 14 Std. 105,00 € / Std.
Weiterberechnung: Bildlizenzen 6 Stk. 29,00 € / Stk.

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Häufige Fragen: Agenturen & E-Rechnung

Wie bilde ich durchlaufende Fremdkosten in der E-Rechnung ab?

Weiterberechnete Fremdkosten (z. B. Stock-Lizenzen, Druckkosten) werden als eigene Positionen mit dem jeweils korrekten Steuersatz erfasst. Echte durchlaufende Posten im umsatzsteuerlichen Sinne bleiben außen vor – im Zweifel klärt das dein Steuerberater, die Struktur der E-Rechnung lässt beide Varianten zu.

Kann ich Bestellnummer und Leistungszeitraum des Kunden mitgeben?

Ja, und das solltest du auch: EN 16931 sieht Felder für Bestellreferenz (z. B. die PO-Nummer des Kunden) und Leistungszeitraum vor. Viele Konzern-Buchhaltungen ordnen Rechnungen nur über die PO-Nummer automatisch zu.

XRechnung oder ZUGFeRD – was schicke ich meinen Kunden?

Öffentlichen Auftraggebern: XRechnung (oft Pflicht, Upload über Portal mit Leitweg-ID). Geschäftskunden: ZUGFeRD ist meist angenehmer, weil es ein normales PDF mit eingebettetem XML ist – lesbar für Menschen, maschinenverarbeitbar für die Buchhaltung. Beide Formate erfüllen die E-Rechnungs-Pflicht.

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